Mailinglist Archive: opensuse-de (4011 mails)

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Re: der kampf mit der linux-welt (war:Re: PPP)
  • From: thk@xxxxxxx (Thomas Krause)
  • Date: Thu Jan 01 15:04:58 1998
  • Message-id: <68gbaq$vhr$1@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



oliver mumbled something like:

Linux-Konfiguration sich im Wesentlichen aus 5% Rechnerzeit, 35% Scripte
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Da muss ich doch gleich mal heftig widersprechen: Beim UNIX
lese ich doch nicht 60% meiner Rechnerzeit Dokumente, um das
Extrakt in 35 0er Zeit zu formulieren und in den restlichen
5% rennen zu lassen oder zu nutzen. Hier geht es um die
Relation dieser Taetigkeiten ZUR ADMINISTRATION des Systems.

fuer die ersten Konfigurationen finde ich dieses Zahlen realistisch
^^^^^^^^^^^^^^^
Die meiste Zeit, die fuer die Rechnentechnik draufgeht, verbringt
man doch mit der Nutzung dr installierten Software und nicht
mit der Administration als Selbstzweck und Spass an der Freude.
aber doch nicht bei der Konfiguration
^^^^^^^^^^^^^
Klar ist mir, dass eine UNIX-Umgebung mehr Wissen erfordert und
mehr Arbeit verursacht als einer der furchtbar verbreiteten
PC's mit DOS und Windows/OS2/was_noch?
Na, einen OS/2 Server so richtig aufzusetzen kommt dem Aufwand von Unix
gleich, du kannst nur Server mit Server vergleichen, waehrend OS/2 Server
funktionell vollstaendig ist musst Du NT mit den diversen Zusatzprodukten
vergleichen. Funktionsumfang muss schon stimmen. OS/2 und unix sind
einfacher als NT, da kannst Du von jedem Client mit einem Editor an der
Konsole alles aendern, bei NT hast Du endlos zu klicken.
Einzige gravierende Unterschied Unix (NeXt) zu Rest: Multiuserfaehigkeit,
nur das brauche ich in kleinen Netzen nie.
Unter OS/2 kann ich auch auf dem Server x Programme vom Client aus starten
und auch von unterschiedlichen Benutzern.
in Verbindung mit der erhoehten Funktionalitaet (stabiles
Multitasking,
OS/2 hat ein wesendlich besseres Multitasking, da bremst mich
wie z.B. Applixware beim Pasten von x MByte grossen Dokumenten mit
ueberlauf des Swap nicht aus, es ist sogar besser
tatsaechliche Multiuser-Umgebung,

native Netzanbindung, etc)
auch bei OS/2 vorhanden
und der einfacheren Handhabbarkeit
Nein, OS/2 Server lassen sich leichter administrieren. Gut aufgesetzt, die
endsprechenden Fixpaks eingespielt, das System rennt.
Ich habe einem im Institut installiert, der in 2 Jahren nur beim
Stromausfall (2Std) von der USV-Software heruntergefahren werden musste
und die Administration beschraenkt sich auf Benutzereintragen und aehliches.
Ich habe auch einen von einer Firma der staendig abstuerzt (alle 2
Wochen), da die sog. Profis von OS/2 keine Ahnung haben, es sieht halt nur
leicht aus, aber die Feinheiten sind halt noch schwerer zu verstehen als
bei Linux.
(kooperierende Bestandteile statt unhandlicher Klumpen,
tatsaechliche Fehlermeldungen mit Ursache statt "Fehler
aufgetreten, frag nicht wo", potentiell unendlicher
Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit durch den Nutzer durch
ernsthafte Steuermechanismen (Shell) und die erwaehnte
Kooperation der Programme).

Was Unix fehlt ist ein gescheites Multitasking, Unterstuetzng von
Objekten.
Hier liebe ich NeXT und OS/2.
Aber, der Markt verlangt immer das duemmste, denn die Masse ist Dumm und
sucht ihresgleichen:
siehe CPM-86 und Ms-DOS
siehe LISA und PC
siehe NeXT und Unix
siehe OS/2 und Windows
Damit muss man halt leben und ich muss jetzt auch NT anwenden.


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Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an majordomo@xxxxxxx
schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux


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