Mailinglist Archive: opensuse-de (1817 mails)

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Re: mgetty und Win95 (Einwählen ohne Skript)
  • From: wehner@xxxxxxxxxxxxxxx (Hermann Josef Wehner)
  • Date: Sun Oct 05 21:53:23 1997
  • Message-id: <61928j$q63@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



Guten Tag!

Ich hatte das einmal so realisiert:

in den /etc/ppp/options muß "-chap +pap" und "login" angegeben sein.
Dann verwendet der pppd pap und nicht chap als Authentisierungsverfahren
(Windows macht von sich aus pap, soweit ich weiss. Das sollte in der
Windows Doku stehen.). Dazu ist ein pap-secrets-File notwendig, in dem
der loginname und ein Passwort stehen müssen.

---------------------
# Secrets for authentication using PAP
# client server secret IP addresses
hans * ""
edmund * ""
emil * ""
---------------------

normalerweise steht in der Spalte secrets das Passwort. Die option
"login" führt aber dazu, dass das Passwort auf normalem Weg aus der
Passwortdatenbank des Systems abgefragt wird. Ob dabei dads
Shadow-Passwort oder ein normales verwendet wird, spielt meines
Erachtens keine Rolle. Ich hatte Suse 4.4 und shadow-Passwörter.

Wenn es nun mit dem Login von Windows95 noch nicht klappt, dann könnte
es daran liegen, dass dort "Verschlüsseltes Passwort fordern" aktiv ist.

Der Vollständigkeit halber noch mein /etc/ppp/optins-File

----------------------------
38400
crtscts
modem
passive
proxyarp
-ipx-protocol
login
192.168.0.1:192.168.0.99
----------------------------

... und mein mgetty-login.config...

------------------------------------------------------------
# login.config
#
/AutoPPP/ - pppmod /usr/sbin/pppd auth -chap +pap
------------------------------------------------------------

Wenn man keinen Nameserver auf dem Linux-Gerät hat, sollte man im
Windows-Verzeichnis noch ein hosts-File einrichten. Es sieht identisch
aus wie bei Linux. Dort muss der Name der Linux-Maschine und die IP
eingetragen sein. (Bei mir: 192.168.0.1)

Freundliche Grüße aus Montevideo.
<A HREF="mailto:wehner@xxxxxxxxxxxxxxx";>mailto:wehner@xxxxxxxxxxxxxxx</A>

Magnus Gerlitschka schrieb:
>
> Hi Leute,
>
> ich habe einen Win95-Rechner, der ueber eine Modem auf einen
> Linux-Dialin-Server zugreifen soll.
>
> Die User- und Passwort-daten sollen dabei unter win95 nicht ueber ein
> Skript uebergeben werden, sondern werden ja schliesslich beim
> Verbindungsaufbau dort abgefragt.
>

Den Rest der Originalmail spare ich mir mal. Ist das eine gute Idee?

--
Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an majordomo@xxxxxxx
schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux


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