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Re: [S.u.S.E. Linux] Wie optimal partitionieren?
  • From: eschwenk@xxxxxx (Erhard Schwenk)
  • Date: Thu Sep 04 15:57:31 1997
  • Message-id: <5umlpb$gha@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



Hallochen.

>> Ich bekomme morgen wohl meine neue Pladde...4,3 GB Ultra Scsi + die vorhandenen
>> 1 mal 1 Gb und 1 mal 1,6 GB..letztere allerdings "dummes" IDE :-)
>>
>> So, ich moechte um eine optimale Geschwindigkeit bekommen die neue Platte mit Li
>> nux installieren und entsprechend mehrere Partitionen anlegen..das gesamte Linux
>> Grundsystem soll auf die 4,3 GB Pladde.
>>
>> Der Rest ist mailbox, Webserver etc..die haben dann eh die anderen Platten...ich
>> moechte allerdings auch nicht "nur" 4,3 Gb an Linux Grundsystem ausgeben...welc
>> her Mountpoint sollte relativ groß gewaehlt werden..weil durch Programminstallat
>> ionen dieser Platz zb. relativ schnell ausgenutzt wird. Welcher Mountpoint
>> wird zb. kaum bis gar nicht genutz und kann vernachlaessigt werden...
>>
>> Wieviel primaere oder sekundaere einzelne HDs sind denn zu empfehlen...
>> Wie am besten aufteilen?
>>
>> Fuer Tips bin ich sehr dankbar!!

>Sehr sinnvoll ist es, die /home auf eine eigene Partition zu legen. Dann
>kannst Du z.B. die SuSE (wie bei 5.0 empfehlenswert!-) statt upzudaten
>neu installieren, ohne dass die homedirectories gelöscht werden.
>Ähnliches gilt vielleicht noch fuer /usr/local, /var, /opt.
>Wenn es ein Web-Server ist, sollte auch das Dokumentverzeichnis eine
>eigene Partition (oder sogar Platte) hat.

Man kann auch das /usr-Verzeichnis komplett in ne eigene Partition legen
und diese readonly mounten. Das hat den Vorteil, daß im Falle eines Crashs
z.B. alles in /usr/local/bin und /usr/bin auf jeden Fall unversehrt bleibt
und auch kein fsck drueber läuft. Allerdings wird u.U. die Installation
neuer Software etwas aufwendiger (man muß dann vorher ummounten auf r/w).
Wenn man viel Wert auf Stabilität und Sicherheit legt, ist das aber auf
jeden Fall sinnvoll.

Bewährt hat sich bei mir auch ne 50-MB-Partition mit nem Minimalsystem,
die man z.B. fuer Checks der Root-Platte und ähnliche Sachen nehmen kann
(oder wenn man mal versehentlich den root-Eintrag in der /etc/passwd
auskommentiert hat, wie mir das kürzlich ging). In dem Fall muß man dann
nicht dauernd zur Diskette oder CD greifen. Inzwischen mach ich damit
sogar Plattenchecks via Modem oder Internet, indem mit lilo -R die andere
Partition angewählt und gebootet wird.

Den Swap auf 2 Platten zu verteilen macht IMHO nur Sinn, wenn viel
geswappt werden muß und die Platten auch wirklich gleichzeitig in Betrieb
gehen können. Bei IDE ist das längst nicht bei allen Controllern der Fall,
und da SCSI eh Instruction Reordering machen kann, dürfte sich der Gewinn
in Grenzen halten.

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MfG, Erhard Schwenk alias Bitrunner =)B==o)
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