Mailinglist Archive: blinux-de (142 mails)

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Re: [suse-blinux-d] Partitionierung - gibts Faustregeln?
  • From: Christian Schoepplein <schoeppi@xxxxxxx>
  • Date: Sun, 3 Nov 2002 22:06:37 +0000 (UTC)
  • Message-id: <20021103220622.GA5775@xxxxxxxxxxx>
Hi Manuel!

On Son, Nov 03, 2002 at 02:17:05 +0100, Manuel Schmalzl wrote:
>
> > > Im Prinzip soll er alles ersetzen, was bis jetzt mein
> > Windows Server macht.
> > > Das wären z.B. folgende Dienste:
> > >
> > > - Webserver (apache)
> > > - FTP-Server (vsftpd)
> > > - File & Printserver (für Windows Clients - sprich samba)
> > > - Mailserver (postfix)
> >
> > sendmail ;-).
>
> Kommt mir irgendwie bekannt vor :-) Da hatten wir doch schon vor ein paar
> Tagen eine Diskussion drüber *g* Abgesehen davon, dass neben mir ein Buch
> über postfix liegt, wirds schwer mich auf eine andere Schiene zu bringen ;-)

;-) Ich kenn mich halt mit sendmaileinigermaßen aus, postfix müsste
ich mir erst mal ansehen, vielleicht sollte ich das wirklich mal tun
;-).

[...]

> > squid ;-).
>
> Tja, das große Thema Proxy-Server bereitet mur Kummer... Leider hat uns (mit
> uns meine ich den Betrieb) Microsoft mit dem ISA-Server (Internet Security &
> Acceleration Server) ganz schön verwöhnt :( Was ich erfahren habe ist, dass
> squid lediglich http und ftp managed und nicht das gesamte TCP/IP Protokoll
> (auf dem noch mehr als http und ftp aufsetzt). Aber wie gesagt, so genau
> habe ich mich mit dem Paket noch nicht beschäftigt - vielleicht kann er doch
> mehr *daumendrück* :-)

Nöh, glaube ich nicht :-(.

> Ein weiteres Feature das der MS ISA-Server bietet und mir Bauchschmerzen
> bereitet ist der sogenannte 'ISA-Server Client'. Dieser Client wird auf
> allen Windows-Workstations bei uns im Betrieb aufgespielt und 'gauckelt' der
> Workstation mehr oder minder eine direkte Internetverbindung vor. Dies hat
> den großen Vorteil, dass keine Anwendung mehr auf irgendwelche
> Proxy-Einstellungen konfiguriert werden muss. Ein weiterer Vorteil beim
> 'ISA-Server Client' wird bei unseren Außendienstlern mit Notebook sichtbar:
> Wären alle Anwendungen auf den Notebooks mit Proxy-Einstellungen versehen,
> so müsste der Außendienstler erst alles umstellen (sofern er die Rechte dazu
> hat) um eine Anwendung 'extern' nutzen zu können. Mit dem 'ISA-Server
> Client' macht er zwei Klicks auf ein Symbol und die Sache ist deaktiviert.
> Befindet sich das Notebook wieder im Firmennetz, aktiviert der
> Außendienstler den 'ISA-Server Client' und die Sache ist erledigt.

Wenigstens für http und ftp kannst du das auch mit squid. Du richtest
das ding als transparenten Proxy ein, leitest mit Hilfe der Firewall
Anfragen auf Port 21 und 80 auf den squid-Port (3128) um, dann muss
keiner mehr einen Proxy eintragen.

Eventuell gibts ja noch andere Proxys die noch mehr als squid können,
da müsste man sich mal umgucken.

--
Ciao,
Schöppi

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Christian Schöpplein <schoeppi@xxxxxxx>
SuSE-Blinux Support
Tel.: 0 4 21 / 5 26 - 24 80 (Di. und Do. 15:00 - 20:00 Uhr)
WWW: http://www.blinux.suse.de

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